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ÖAKTI Österreichisches Ausbildungs- und Kompetenzzentrum
für tiergestützte Interventionen
Mühlengasse 28, 2362 Biedermannsdorf
Tel.  +43(0)664-2805567, info.oeakti@gmx.at
Copyright 2023 ÖAKTI, alle Rechte vorbehalten
Schmetter Esel Katze Ziegefrei4
....weil Tiere der Schlüssel zur Seele sind!

Tiertraining bei ÖAKTI:

"Mit allem was lebt, sind wir durch Schicksalsgemeinschaft verbunden!
Albert Schweitzer
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Das Training der Tiere für tiergestützte Interventionen beim Verein ÖAKTI erfolgt tierschutzgerecht, gewaltfrei, respektvoll und auf der Basis von positiven Methoden, denn nur so kann die Ausbildung der Tiere mit dem größtmöglichen Erfolg und am nachhaltigsten erfolgen. 

Warum ist das so wichtig? Abgesehen von Tierschutzgedanken und Spaß an der Freud‘ gibt es hierfür auch ganz wichtige, lerntechnisch orientierte Gründe:  Ein Trainingsaufbau mit rein positiver Motivation und positiver Verstärkung fördert die Bereitschaft des Tieres mit dem Menschen zu arbeiten. Ein Tier, das im Training das Gefühl der Freude empfindet und sich wohlfühlt, wird motiviert und bereitwillig mitarbeiten und auch besser lernen, d.h. der Lernprozess kann so positiv beeinflußt werden. Hierfür verantwortlich sind vornehmlich die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin, auch Glückshormone genannt, die bei positiven Erfahrungen, Lob und Freude ausgeschüttet werden. Serotonin wirkt beruhigend und angstmindernd, Dopamin ist anregend und beflügelnd und ist deshalb für Motivation und Lernen essentiell wichtig. Durch positive Methoden im Training werden also die Voraussetzungen für optimales Lernen geschaffen, so kann also besonders gut und nachhaltig gelernt werden.

Entstehen im Training positive Emotionen wird auch die Bindung zwischen Mensch und Tier gestärkt. Je intensiver und vertrauensvoller diese Bindung zwischen Mensch und Tier ist, umso besser lernt das Tier. Ein respektvoller Umgang mit dem Tier ist in diesem Zusammenhang natürlich selbstverständlich und unumgänglich notwendig. 

Auch dürfen Tiere niemals für unsere Zwecke instrumentalisiert werden, es muss immer bedacht werden, dass sie Lebewesen sind und eigene Bedürfnisse haben. 

Tiere lernen neue Dinge am besten in einer stressfreien Umgebung und anhand von vielen, mit positiven Emotionen verknüpften Wiederholungen. Natürlich muss auch ein richtiges Timing der Bestätigung und die jeweils richtige Belohnung individuell abgestimmt auf das auszubildende Tier angewendet und eingesetzt werden, um den größtmöglichen Trainingserfolg erzielen zu können.   

Das „Lesenlernen“ des eigenen Tieres, d.h. das Ausdrucksverhalten des eigenen Tieres richtig deuten und verstehen zu lernen, spielt im Training bei ÖAKTI ebenfalls eine große Rolle, denn dadurch kann eine mögliche Überforderung des Tieres rechtzeitig erkannt und das Entstehen von Stress vermieden werden. Auch die Effizienz des Trainings  verbessert sich, weil mit dem Tier eindeutig und effektiv kommuniziert werden kann und so ein Verhältnis von Respekt und Kooperation zwischen Mensch und Tier entsteht. 

Aversive Methoden hingegen, wie der Einsatz von Zwang, Strafe, Einschüchterung oder Gewalt im Training,  erzeugen beim Tier Angst, Schmerz, Widerstand, Agression oder treiben das Tier in die „erlernte Hilflosigkeit“ (ein Zustand, in dem das Tier aus Angst vor Strafe sich nicht mehr getraut, selbstständig eine Handlung zu setzen). Auch führen oft gemachte Fehlverknüpfungen beim Einsatz von aversiven Methoden im Training  zu häufigen, unerwünschten Verhaltenweisen bei den Tieren. Ein dauerhafter Erfolg kann mit aversiven Trainingsmethoden nicht erreicht werden, denn hier wird das Tier laufend unmotivierter werden und in zunehmendem Maße immer schlechter lernen.

Auf der Basis dieses Wissens trainieren wir in diesem Sinne mit vielen positiven, starken Emotionen und großer Freude und Spaß am gemeinsamen Tun!